Hospitalismussyndrom

Ein Beispiel:
Wenn ein Baby nach der Geburt zur Nachsorge längere Zeit im Krankenhaus bleiben muss, kann sich das Hospitalismus Syndrom ausbilden. D. h. es gibt negative seelische Auswirkungen aufgrund des Entzugs von Nähe, Geborgenheit, persönlicher Ansprache. Dasselbe tritt bei Opfern in Kriegsgefangenschaft auf.

Macht ein Mensch diese Erfahrung, wird er die Folgen Zeit seines Lebens spüren ggf. sogar ein destruktives, abhängiges oder vermeidendes Bindungsmuster bilden.

Interessant dazu ist auch „Physiologie des Neugeborenen“ im Handbuch der Geburtshilfe 1915 des österreichischen Kinderarztes  Meinhard von Pfaundler .

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