Seelische Heimat hat viel mit dem Gefühl zu tun, geborgen, sicher und verwurzelt zu sein. 

Adoptierte suchen das Gefühl der Geborgenheit in anderen Menschen, bei ihren Mitmenschen, jedoch vor allem in Partnern. Nicht selten überfordert, hält dieser sie emotional auf Abstand, so dass der Adoptierte erneute „Ablehnung“ erfährt. Oder der Adoptierte wählt unbewusst Partner, die emotionale Geborgenheit und Sicherheit gar nicht geben können, aufgrund von eigener instabiler Bindungserfahrung. Solange dieses Muster nicht verstanden wurde, bleibt für viele Adoptierte die Sehnsucht nach Geborgenheit ein Leben lang bestehen.

Es ist besonders wichtig zu lernen, wie man sich selbst reguliert, um sich sicher zu fühlen.

Wer in sich selbst keine Heimat findet, wird sie auch nicht im Außen finden.